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Sozialarbeit

Die Schulsozialarbeit soll auch über das Jahr 2016 hinaus angeboten werden. Neben dem Tätigkeitsschwerpunkt an der Fintauschule soll ein Stundenbudget für die Grundschulen und neuerdings auch für die Kindergärten zur Verfügung stehen.

Waldlauflehrpfad der Fintauschule

Am 20.10.2016 fand das 10-jährige Jubiläum des Waldlauflehrpfades sowie die Waldlaufmeister-schaften der Fintauschule statt. Nicht viele Schulen können ein Landkino, nachhaltige Projekte im Bereich der Umweltbildung oder eben einen Waldlauflehrpfad ihr eigen nennen. In diesem Sinne gibt es sogar noch weitere Visionen. Derzeit wächst die Idee, zusätzlich einen „Pädagogischen Waldseilgarten“ zu errichten.

Schüler als Apfelbaumpaten

„Der beste Zeitpunkt, einen Baum zu pflanzen, war vor 20 Jahren. Der zweitbeste ist jetzt!“ lautet ein chinesisches Sprichwort. Um Verantwortung und Verständnis für die Natur zu wecken, hat die Samtgemeinde Fintel allen Erstklässlern an der Grundschule Lauenbrück und der Friedrich-Freudenthal-Grundschule in Fintel junge Apfelbäume für deren eigene Gärten geschenkt.

„So können die Jungen und Mädchen Obstbäume pflanzen, die sie in späteren Jahren immer wieder an den Anfang ihrer Schullaufbahn erinnern werden“, nennt Samtgemeindebürgermeister Michael Niestädt einen weiteren Grund für die Aktion. Den Stein dazu ins Rollen gebracht hatte Heino Peters vom Finteler Verkehrsverein. Er ist sich sicher: „Dieses Bäumchen, das zu einem Baum heranwächst, wird die heutigen Schüler ein Leben lang begleiten.“

Überreicht bekamen die Abc-Schützen – mehr als 50 an der Zahl – die Bäumchen aus der Hand von Eckart Brandt, dem aus Funk und Fernsehen bekannten Pomologen aus dem „Alten Land“. Peters konnte den Fachmann und Experten für die Zusammenarbeit gewinnen.

Die Eltern hatten die Möglichkeit, aus 18 alten Apfelobstsorten zu wählen – von Alkmene über Celler Dickstiel bis zu Horneburger Pfannkuchen. Aus ökologischen Gründen wurde auf alte regionale und lokale Sorten zurückgegriffen, die früher auf Streuobstwiesen und Höfen, in Gärten und entlang von Wegen und Straßen wuchsen und teilweise noch dort stehen. „Sie zeichnen sich durch Robustheit und Unempfindlichkeit aus und sind an Klima und Boden besonders angepasst“, weiß Eckart Brandt. „Außerdem bieten die Bäume den verschiedenen Vogelarten, Fledermäusen, vielen Insekten, wie Bienen, Hummeln und Schmetterlingen einen wichtigen Lebensraum.“

Neben der Möglichkeit, die Bäume im heimischen Garten zu pflanzen, konnten sie alternativ auch auf Grundstücken, die die Gemeinde auswies, in den Erdboden gebracht werden. In Fintel beispielsweise pflanzte eine Familie aus Platzgründen ihren Apfelbaum an den Weg der Meyerwiese und in Lauenbrück wurden vier Bäumchen in den Schulwald gesetzt. „Ich kann mir vorstellen, dass hier ein Outdoorklassenzimmer entsteht“, meint Heino Peters.

hr