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Fakten

Bürgermeister: Wilfried Behrens

2892 Einwohner
3608 ha Fläche


 

Prospekte

Verkehrsverein Samtgemeinde Fintel e.V.
Berliner Straße 3
27389 Lauenbrück

1. Vorsitzender Heino Peters
Fintauweg 11
27389 Lauenbrück
Telefon: 04267 / 531

Wappen

Gemeinde Fintel

Fintel ist Preisträger beim Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden".

Die Gemeinde Fintel hat eine hervorragende Infrastruktur (ärztliche Versorgung, gute Einkaufsmöglichkeiten, Geldinstitute, Freizeitangebote). Weite Felder, Wiesen, Wälder und Moore umgeben das Dorf. Ideal um Rad- und Wandertouren zu unternehmen.
Freizeitangebote sind: Hallenbad mit Wellnessbereich, beheiztes Freibad, Badesee, Kegelbahn, Bowlingbahn, Grillplatz, Paddeln, Tennis, Minigolf, Reiten, Angeln, Kutschfahrten, Fahrradverleih. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören die St. Antonius-Kirche, das Heimathaus "Schimmes Hoff" sowie das Freudenthal-Haus, in dem der Dichter Friedrich Freudenthal bei seinen Großeltern aufwuchs.

Für Tagesausflüge bieten sich an: Naturschutzpark Lüneburger Heide, Pietzmoor, Ekelmoor, Teufelsmoor, Heidepark Soltau, Landpark Lauenbrück, Vogelpark Walsrode, Serengeti-Park Hodenhagen, Magic-Park Verden, Wildpark Nindorf und Schwarze Berge Harburg sowie Ausflüge nach Hamburg und Bremen, vor Ort schöne Ferienwohnungen, ein Gasthaus mit deutscher Küche, ein italienisches Restaurant sowie die Gastronomie des Eurostrandes.

Prospekte können bei der Samtgemeinde Fintel, beim Verkehrsverein Samtgemeinde Fintel e.V., Berliner Straße 3, 27389 Lauenbrück, bzw. beim 1. Vorsitzenden Heino Peters, Fintauweg 11, 27389 Lauenbrück, Telefonnummer 04267/531 angefordert werden.

Geschichtliches

Ausgrabungen in der Feldmark zeugen davon, dass das Gebiet um Fintel schon ca. 2000 Jahre bewohnt ist. Alte Steinbeile, Streitäxte, Pfeilspitzen, Steindolche und dergleichen wurden bei Ausgrabungen freigelegt.

Die älteste bis jetzt bekannte Urkunde, in der Fintel unter dem Name "Wintla" erwähnt wird, stammt aus dem Jahre 1105. Später wird Fintel häufig auch als "Wintlo" oder "Vintlo" erwähnt, der Name wird gedeutet als "sumpfiges Gelände".

Fintel ist schon von alters her eine Kirchengemeinde. Zur Zeit Karls des Großen soll hier bereits eine kleine Betkapelle gestanden haben. Eine größere Kirche wurde im Jahre 1480 erbaut, jedoch 1548 wieder abgebrochen. Kurz nach Beendigung des Dreißigjährigen Krieges entstand im Jahre 1648 eine strohbedeckte Fachwerkkirche. Nachdem die jetzige, erbaut von 1882-1884, fertiggestellt war, wurde die Fachwerkkirche abgebrochen. Somit konnte die St.-Antonius-Kirche 1984 auf ihr 100-jähriges Bestehen zurückblicken.

Die Feldmark bestand in der Vergangenheit aus sehr wenig Kulturflächen und großen Heide- und Moorflächen. Dies hatte zur Folge, dass hier immer große Heidschnuckenherden gehalten wurden. Nach Aufzeichnungen und Erzählungen waren hier vor etwa 100 bis 150 Jahren 10 bis 15 Herden von je 200 Schafen vorhanden. Auch die Imkerei hatte hier eine Hochburg. 1885 entstand in Fintel die erste Imkereischule Deutschlands.

Der vielerorts bekannte niederdeutsche Dichter Friedrich Freudenthal, geb. am 9. Mai 1849 in Fallingbostel, lebte von seinem 3. Lebensjahr an in Fintel. Viele wahre Geschichten aus seiner Feder berichten aus dieser Zeit. Das Wohnhaus des Dichters steht heute noch in einem gut renovierten Zustand in Fachwerkbauweise und strohgedeckt im Ort. Zu seinen Ehren wurde im Jahre 1929 in einem Wäldchen ein Denkmal errichtet. Beide Bauwerke sind für viele Besucher des Ortes ein beliebtes Ziel.

Die "Friedrich-Freudenthal-Schule" wurde als Grund- und Hauptschule im Dezember 1963 eingeweiht. Die Schule wird seit 2001 als Grundschule weitergeführt, nachdem die neue Haupt- und Realschule in Lauenbrück fertiggestellt ist. In den darauf folgenden Jahren wurde daneben die Turnhalle errichtet und auf dem Schulgelände eine Leichtathletikanlage geschaffen. Außerdem steht im Ort eine großzügig gestaltete Sportanlage mit zwei Sportplätzen zu Verfügung. Seit 1974 besteht ein beheiztes Freibad mit Einschwimmkanal. Diese Einrichtung wird von den Bürgern Fintels und den Nachbargemeinden sowie von den Feriengästen gern besucht. Auf einem 20.000 m² großen Gelände entstand 1986 ein Regenrückhaltebecken, der Fleetsee, der zum Rundgang und zum Verweilen einlädt.

Ein kultureller Mittelpunkt der Gemeinde ist das Heimathaus "Schimmes Hoff" im Zentrum des Dorfes. Veranstaltungen des Heimatvereines finden hier ebenso statt wie Kunstausstellungen.

Der geordneten baulichen Entwicklung Fintels dienen Bebauungspläne. Sie weisen Wohngebiete, ein Ferien-, Wochenend- und Gewerbegebiet aus. Ein Dorferneuerungsplan gab und gibt in Fintel wertvolle Impulse für die Gestaltung des Ortsbildes.