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Fakten

Bürgermeister: Reinhard Trau

921Einwohner
2465 ha Fläche

www.stemmen.de

Wappen

Stemmen

Stemmen wurde urkundlich erstmalig vor 1250 erwähnt und archäologische Funde lassen auf eine sehr lange Siedlungsgeschichte zurückblicken, was in dem Werk "Höfe- und Familiengeschichte Stemmen" der Arbeitsgemeinschaft "Chronik" des Heimatvereins Stemmen ausführlich begründet und beschrieben wird.

Das Wappen der Gemeinde ist durch einen blauen Fluss, der die Wümme darstellt, quergeteilt. Sie durchfließt östlich von Stemmen die Feldmark. Die fünf Eicheln stellen den Kernort und die vier Ortsteile Stemmerfeld, Roter Moor, Neddervieh und Dreihausen dar. Das Birkhuhn schmückt den anderen Teil des Wappens. Hunderte dieser Bodenbrüter hatten bis in die sechziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts in diesen Mooren ihren Lebensraum.

Stemmen hat bis in die heutige Zeit seinen ländlichen Charakter erhalten. Mächtige Eichen umrahmen die Höfe in diesem Haufendorf. Die plattdeutsche Sprache und die alten Hofnamen werden noch gepflegt. Neubauten und kleine Wohngebiete können innerhalb des Ortes ausgewiesen werden. So können sich Neubürger gut integrieren. Das Dorf liegt an keiner Hauptverkehrsstraße, wird jedoch durch die neu gestaltete Ortsdurchfahrt geprägt. Außerdem ist eine gute Verkehrsanbindung gegeben. Erweiterungsfähige Gewerbeflächen liegen am Ortsrand. Zahlreiche Vereine, private Initiativen, der Kindergarten und die Grundschule im Ort stärken die Dorfgemeinschaft.

Umgeben ist das Dorf von einer reizvollen Kulturlandschaft. Große Teile der Feldmark stehen unter Naturschutz. Das bekannteste Naturschutzgebiet ist das Ekelmoor nördlich von Stemmen, das zusammen mit dem Tister Bauernmoor eine Fläche von 1250 ha umfasst. Am südlichen Rand liegt auf einer Geestkuppe mit 39 Metern eine der höchsten Erhebungen in der Feldmark. Auf dem Weg dorthin kommt man an einem der drei verbliebenen Schafställe vorbei. Er wurde in den letzten Jahren vom Heimatverein Stemmen originalgetreu restauriert.